Dienstag, September 18, 2007

Samstag!

Grüß Gott und Hallo!

Kurz und knapp das Wochenendprogramm:
  • Samstag ab 17 Uhr: SV Ochtendung I - VfB Verbotene Stadt im Jakob Vogt Stadion.
  • danach pflügen wir ab 19 Uhr 30 selber den Rasen um und kicken unter Flutlicht
  • ist das geschafft, werden Kaltschalen vernichtet; wir erhoffen rege Beteiligung. Als Ort der Verköstgung bietet sich Meng-de-Pengs Kellerbar an.
  • Bitte alle einen Blick in die WKW Gruppe werfen, danke.
Bis Samstag dann.

Mittwoch, September 05, 2007

TuS - FCK

Vorischt: Subjektivitätsalarm!

Während der Großteil der Sprittköpp am vergangenen Freitag im Pflaumenbaum aufschlug und sich "outer space" katapultierte, begab sich die kleine Fraktion der Sprittköpp mit gutem Fußballgeschmack (Schirileaderin Anni + Rubsen) auf eine kurze Auswärtsfahrt zur Bruchbude Oberwerth um den glorreichen FCK bei der weniger glorreichen TuS Koblenz spielen zu sehen.
Ebenfalls im Stadion: Meng de Peng irgendwo in der Clownkurve (bei den TuS Fans).

Es folgt ein kurzer Erlebnisbericht:
Pünktlich um kurz vor 16 Uhr erreichte die kleine FCK Fraktion den Koblenzer Hauptbahnhof um von dort mit dem Mob zum Stadion zu marschieren.
Das dauerte eine gefühlte Stunde, wobei niemand weiß, warum der Tross sooft gestoppt hat. Die Wartezeit wurde mit ein paar kleineren Rauchbomben überbrückt.
Endlich am Stadion angekommen gab es ein Déja-vu: für den Gästeblock gab es mal wieder nur zwei Einlässe, was natürlich zu gar keinen Wartezeiten führt, wenn ein kompletter Sonderzug geschlossen am Einlass einkommt...
Blieb also genug Zeit um die wunderbar hässlichen Koblenzer Stahlrohrtribünen zu begutachten.
Zu Spielbeginn war der Gästeblock pickepackevoll und umrahmt von jeder Menge Mitglieder des Team Green (Polizei in Starwarsmontur). Gar nicht übertrieben... vor allen Dingen, wenn man überlegt, dass die Einlasskontrollen ein absoluter Witz waren. Wurde doch vorher angekündigt rigorose Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Scheinbar verließ man sich also darauf gepanzerte Präsenz zu zeigen anstatt einen halbwegs fähigen Ordnungsdienst zu engagieren.
Nach einem gemeinsamen Gruß in die Kameras von Team Green konnte das Spiel dann auch losgehen.
Gute und lautstarke Stimmung im Gästeblock bis zur 12. Minute. Dann steht Sukalo mutterseelenallin und köpft ein. War zwar abseits, aber trotzdem darf niemand so allein zum Kopfball kommen.
Kein Problem, ist ja noch genug Zeit. Axel Bellinghausen besorgt das 1:1 mit einer kämpferischen Einzelleistung und der FCK ist wieder im Spiel.
Mit dem Unentschieden geht es in die Pause und während diese so vor sich hin tröpfelte, versuchte ein einsamer Koblenzer Ordner ein Stück Zaun zu lösen. Das verlief trotz lautstarker Anfeuerung seitens des FCK Blocks recht schleppend. Bis dem guten Mann endlich jemand eine Zange gab. Schwupps war ein Stück aus dem Zaun gelöst und die zweite Halbzeit begann.
In dieser besorgt Bogavac den 2:1 Treffer für Koblenz, doch der eingewechselte Jendrisek gleicht aus. Chancen hüben und drüben, die TuS muss eigentlich in Führung gehen, doch auch der FCK versiebt in der Schlussphase einige Hochkaräter.
So trennen sich in einem tollen Fußballspiel beide Teams mit 2:2.
Auf den Rängen war allerdings wohl der FCK der Sieger. Außer bei gelegentlichen Wechselgesängen konnte man von den Koblenzern nichts hören (könnte aber auch an der miesen Akkustik liegen). Die FCK Fans dagegen mit gutem und langanhaltendem Support und die Mannschaft mit starker kämpferischer Einstellung.
Darauf kann aufgebaut werden in den nächsten Spielen.
Aber auch die TuS wird mit dieser Mannschaft (vorausgesetzt, man ist nicht immer nach 70 Minuten platt) nicht in den Abstiegsstrudel geraten.

Friede, Freude, Eierkuchen also auf dem Oberwerth. Keine Ausschreitungen, kein Polizeieinsatz und keine pyrotechnischen Einlagen seitens der FCK Fans.
Zurück ins Funkhaus.

Donnerstag, August 23, 2007

Training + Programm

Nachdem Lothar das schon vier mal per Mail kommuniziert hat, wird es hier nochmals wiederholt. Damit' s auch wirklich niemand verpeilt:

Da der Punktefußball schon um 14.30 Uhr endet, treffen wir uns zu unserem ersten Training nach der Sommerpause um 16.00 Uhr im JVS.
Wer noch das Trikot zu bezahlen hat (A.d.A.: Uuups...), der erledige dies bitte am Sonntag.


Die wichtigsten Spiele des Wochenendes findet ihr unten. Es wird dringend empfohlen, diese zwecks Taktikschulung zu studieren. Die Torschützen werden stichprobenhaft abgefragt!
Sa. 15:30
1. Liga
Nürnberg - Bremen
Dortmund - Cottbus

So. 12:30
D-Klasse
Alzheim II - Ochtendung II

So. 14 Uhr
2. Liga
FCK - Fürth
St. Pauli - Koblenz


Video der Woche (da wird auch zweimal gekickt!)
http://www.youtube.com/watch?v=gN-vCxHGO7s

Freitag, August 17, 2007

Schubidu

Jesses Maria, Josef und Ganesha!

Iss denn scho Weihnachten?
2 Blogeinträge innerhalb eines Monats sind ja schon fast inflationär.

Aber was soll’s; wat mutt dat mutt!

Vom letzten Kick weiß ich nicht mehr will, außer, dass das Team um Sascha, Dickler, Rocke, Bodo, Lothar, Friedel und Alex (ein Dank an die zwei Gastspieler) von Chrissi, Meng de Peng, Dennis, Partyboy, Pierre, Rudi und Rubinho vom Platz gefegt wurde.

Zur Halbzeit stand es bereits 6:0. Am Schluss irgendwas um 8:3.

Sehr starkes Spiel von Partyboy, der es sich nicht nehmen ließ bei gefühlten 35 Grad ohne Schatten im schwarzen Mannschaftstrikot zu erscheinen. Scheint geholfen zu haben.

Nach dem Spiel wurde der Abend in schöner Atmosphäre am „Grill“ ausklingen gelassen. Nebenbei hat Ochtendung jetzt auch ein SOS-Kinderdorf, aber das ist eine andere Geschichte (pssst, kann die noch irgendwer rekonstruieren?).

Einen Sonntag später pilgern die Sprittköppe an ihre alte Trainingsstätte. Aber was ist da los? Eine Horde Menschen in römischen Kostümen beim SWR1 Heimspiel in Ochtendung.

Da ließen wir uns nicht zweimal bitten und ließen uns auf ein paar gepflegte Kaltgetränke nieder. Einige mussten mal wieder übertreiben und wurden gegen 22 Uhr mit den letzten Schnapsleichen vom Platz vor der Kulturhalle gekehrt.

Highlight durch Meng de Peng:

Das Verzehren einer Chilischote, die auf Grund ihrer Beschaffenheit zweifelsfrei als biologische Waffe eingestuft werden muss. Die war so kriminell, dass sie alleine eine Invasion im Irak gerechtfertigt hätte, wenn Saddam sie denn besessen hätte. Da hätte sich Colin Powell die verpixelten Satellitenbilder vor der UNO ruhig sparen können.

Ebenfalls erwähnenswert:

Bodos Reaktion auf die Kleidung von M.L. („Da hasste dich awa prall anjezooche!“). Der schleunigst herbeigeeilte Simultandolmetscher versuchte zu retten, was zu retten war und übersetzte den Satz in etwa mit: „Hübsch, was du da anhast. Gefällt mir außerordentlich.“

Und während der Blog online geht, noch eine ganz besondere Feststellung:

Ulf hat heute Geburtstag!

Alles Gute wünschen die Sprittköppe.

Stell das Bier kalt, wir sind heute Abend am Start.

Mittwoch, Juli 18, 2007

We kick ass - oder auch nicht...

Es wird langsam zum Running Gag nach Ausreden danach zu suchen, warum der letzte Blogeintrag eine Ewigkeit her ist. Um diese lieb gewonnene Tradition fortzuführen, ganz kurz eine mehr oder weniger vollständige Liste der Gründe der Verzögerung:

- die globale Klimaerwärmung

- der damit zusammenhängende viel zu hohe weltweite Ressourcenverbrauch

- die CSU

- die deutsche EU-Ratspräsidentschaft

- diverse Geburtstage

- Wolfgang Schäuble

- die CSU

- xy’s (hier bitte den Namen eines Radrennfahrers deiner Wahl einsetzen) Dopinggeständnis

- das Thekenmannschaftsturnier des 1. FC 08/15

Eeehm, Moooment mal… achja, das Turnier ist ja der Grund für diesen Eintrag (Notiz an mich selbst: beim Verfassen langer Listen niemals vergessen, worauf man hinaus will)!


Setting: Ochtendung, Jakob-Vogt-Stadion, Samstag Mittag

Für den größten Auftritt des Jahres hat sich der SC Sprittköpp 06 in Schale geworfen. In einer Weltpremiere präsentierten wir unsere neuen Trikots (vielen Dank an Mäßyou für das Logo). Klassisches Schwarz, dezent weiß abgesetzt, schwarze Hosen, schwarze Stutzen.

Einziges Problem bei der Sache: 33 Grad Außentemperatur und Sonnenschein. Naja, Hauptsache wir sehen gut aus…

Um 13:30 Uhr waren alle versammelt und man suchte sich einen schattigen Platz, wo man das Feldlager der Sprittköpp aufbaute. Pünktlich um 14 Uhr sollte das Turnier beginnen, was sich auch daran zeigte, dass auf dem Spielfeld hektisches Treiben zu beobachten war. Ungefähr jeder der unfallfrei geradeaus laufen konnte, machte sich warm. In einer meisterlichen Kombination aus Auffassungsgabe, Pragmatismus und Prinzipientreue formulierte Rubsen daraufhin das Leitmotiv des Tages: „Wer zuviel trainiert, hat zuwenig Talent!“ Also nutzen wir unsere Anwesenheit auf dem Platz strikt dazu Mannschaftsfotos machen zu lassen. Einen großen Dank in diesem Zusammenhang an unsere Schlachtenbummler und Cheerleader, die den ganzen Tag mit uns aushielten. Starker Support garniert mit einem SC Sprittköpp (wobei „köpp“ mit 3 p geschrieben wurde) Plakat. Jede Kurve in der Bundesliga ist neidisch auf euch!

14 Uhr: Anpfiff SC Sprittköpp vs. Draisinenclub Plaidt.

Keine Minute gespielt und die Jungs aus dem Nachbarort kommen gefährlich vor unser Tor. Linksverteidiger Russe ist etwas zuweit weg von seinem Mann, der passt nach innen, wo Rudi und Rubsen der festen Überzeugung sind, dass man von soweit weg nicht draufhalten kann…tja, Arschlecken. In hohem Bogen schlägt der Ball unhaltbar im rechten Winkel unseres Tors ein. Kein Problem, wir haben ja noch fast das ganze Spiel vor uns.

Mit der Zeit bekommen wir das Spiel besser unter Kontrolle, scheitern aber immer wieder am gegnerischen Kasten. Bis kurz vor Schluss: Rubsen – Rocke – Chris – Schuss – Tor!

Da war er: der erste Punkt in der kurzen aber durchaus glorreichen Karriere der Sprittköpp. Derart euphorisiert ging es zurück zum Feldlager, wo erstmal die ersten beiden Bierkisten gekauft wurden, schließlich hatte man nun eine halbe Stunde Freizeit.

Der Preis für den kämpferischsten Spieler des Spiels geht übrigens an Bodo. So elegant hat noch niemand millimeterbreit vor dem eigenen Strafraum mit einem rüden Foul geklärt ;-)


Zweites Spiel gegen den 1. FC 08/15

Das Losglück wollte es also so: Trümmertruppe gegen Turniermitfavorit (falls jemand noch nicht mitbekommen haben sollte, wer wer ist: wir sind nicht der Mitfavorit).

Wir konnten uns erstaunlich gut halten, lagen aber trotzdem 1:0 zurück. Bis die bereits einmal erfolgreiche Kombination nochmals startete: Rubsen – Rocke – Chris – Schuss – Tor! – Scheisse – Pfosten. Okay, hat nicht sollen sein. So standen wir also schon nach dem zweiten Spiel mit dem Rücken zur Wand: jetzt waren Punkte gefordert um noch weiter zu kommen.

Dies bedurfte einer intensiven Planung und so verbrachten wir die nächsten 1,5 Stunden damit unseren zweiten Platz im Trinkpokal (ja, das war eine eigene Kategorie bei diesem Turnier! Böse Zungen behaupten übrigens, dass es uns nur um diesen Pokal ging und wir nur zur Tarnung am Turnier teilnahmen. Das ist natürlich eine unglaublich böswillige Unterstellung, die wir in den Bereich der Legenden, Fabeln und CDU-Wahlversprechen verbannen wollen) zu verteidigen und nebenbei kleinere Feinjustierungen in der Taktik vorzunehmen.


Drittes Spiel gegen das Radsport Team Ochtendung.

Unsere Fragen nach evtl. Blut-, Testosteron-, oder Blutdoping wurden uns nur mit einem verschmitzten Lächeln beantwortet. Naja, in dubio pro reo, wir sind ja nett.

Erstaunlicherweise weiß ich von dem Spiel gar nicht mehr soviel, aber eine Szene hat sich wohl auf alle Ewigkeit in meine Seele eingebrannt: die direkt verwandelte Ecke des RST zum 1:0 Endergebnis. Dafür finden nichtmal wir eine passende Ausrede… Niemand am kurzen Pfosten, der Torwart spekuliert auf den langen Ball,… uns blieb auch gar nix erspart.

Etwas unglücklich, da wäre für uns durchaus mehr drin gewesen.

Leider bedeutete dies das vorzeitige Aus für uns. Allerdings hieß das nicht, dass wir weniger Party gemacht hätten. Die Stimmung war großartig, Schenkelklopfer (ob freiwillig oder unfreiwillig bleibt mal dahingestellt) reihte sich an Schenkelklopfer und schwupps stand das letzte Spiel an: gegen die Mannschaft aus Lonnig (sorry, Name vergessen).

Sieglos wollten wir uns nicht verabschieden, um so härter traf uns der 0:1 Rückstand. Aber gänzlich ungeschockt glich Dickler zum 1:1 aus und erhöhte kurz vor Schluss mit einem toll herausgespielten Tor zum 2:1. Einmal noch kurz Durschnaufen als eine nicht näher genannte Person (war es der Autor??!!) unbedrängt vor dem eigenen Sechzehner einen Querpass in den Lauf eines Lonniger Angreifers spielte, dieser aber verzog. Schlusspfiff, Jubel überall (zumindest bei uns) und volle Konzentration auf die dritte Halbzeit.

Auch dort schlugen wir uns großartig und belegten am Schluss Platz 2 im Trinkpokal. Der Sieg ging hier an das RST. Dem allgemeinen Zustand unseres Teams zufolge hätten wir die Pro-Kopf-Wertung allerdings haushoch gewonnen.

Das Turnier gewannen am Schluss die Jungs von den Bürgerstubenbuben und zwar zurecht.


Fazit unsererseits:

Dachten wir vor dem ersten Spiel noch, dass wir übelst abgezogen werden, so konnten wir uns doch ganz gut halten und wurden mit 4 Punkten Gruppendritter. In unserer offiziellen Sprachregelung sind wir also Dritter geworden. Hört sich doch gleich viel besser an.

Vielen Dank an den 1. FC 08/15 für die Organisation und allen die mitgeholfen haben, diesen Samstag zu einem geselligen und spaßigen Tag zu machen.


Das Team des SC Sprittköpp 06:

Tor: Sascha

Verteidigung: Bodo, Meng de Peng, Rubsen, Rudi, Russe

Mittelfeld: Chris, Maik, Räppel

Sturm: Dickler, Rocke

Taktische Unterstützung: Pierre

Spitzen Support: Becci (1), Becci (2), Tanja, Tanjas Bruder, Steffi, Tina, Nicole, Mäßyou, Debbi, Julia, Ingo Böhme Tennisgott, das kleine Megaphon, das SC Sprittköpp 06 Plakat

Alkoholischer Support: Dennis Hilger, Buggy und Konsorten

MVP: Sascha (1a Paraden) und Rudi (überall wo Not am Mann war)

Samstag, Januar 13, 2007

Take on 2007

Lang, lang ist's her seit dem letzten Eintrag. Ich will mich gar nicht lange damit aufhalten, warum das so war und gleich zum wichtigen kommen: dem Runden im Eckigen.

Wir überspringen den November und große Teile des Dezembers und kommen schnurstracks zum 23. Dezember. In der Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit ließen wir es nochmals so richtig auf dem grünen Rasen des Jakob-Vogt-Stadions krachen. Und was wäre ein zünftiger Vorweihnachtskick ohne ausreichen Glühwein? Richtig, stinklangweilig ;)
Aus diesem Grund versorgte Lothar uns mit köstlichem heißen Glühwein, den wir auch dringend nötig hatten, da es (freundlich gesagt) saukalt war. In der Halbzeit sahen wir dann auch dementsprechend so aus, als ob wir gerade Versuchsmännchen für die Pyrotechnik auf einem Rammstein Konzert gespielt hätten. Dampfend vor Schweiß und mit neuem Glühwein bewaffnet standen wir in den Lichtkegeln der Flutlichtanlage. Sogar vier Zuschauer gesellten sich zu uns, hielten aber auf Grund der eher schwachen Performance auf dem Platz nicht die gesamte zweite Halbzeit durch. Pfff, Schönwetterfans!
Auf jeden Fall ein lustiges Vorweihnachtserlebnis, was später beim traditionellen "23. Dezember Treff" im Stüffje feuchtfröhlich fortgesetzt wurde.

In den nächsten Tagen stand nur das übliche Programm auf der Agenda: Geschenke bekommen, Verwandtschaft besuchen, jede Menge essen + trinken, an Silvester ins neue Jahr torkeln, Raketen versehentlich im Vorgarten zünden, leicht angetrunken von Bierbänken fallen,... ihr kennt das ja.

Das neue Jahr war jedoch noch keine Woche alt, als wir mit neuer Rekordteilnehmerzahl (15 Mann) ins Stadion einmarschierten (der Tage zuvor gebuchte Cagesoccerplatz wurde wegen drohender Überfüllung kurzfristig abgesagt) und ein eindrucksvolles Statement für die Liebe zum Fußballsport ablieferten. Denn trotz in der zweiten Halbzeit auftretenden monsunartigen Regens (also perfektes Fritz Walter Wetter) und ziemlicher Kälte, wurde 90 Minuten auf höchstem Niveau Fußball gespielt... ach quatsch: ZELEBRIERT!
Im Endeffekt stand ein 9:8 für das Team A bestehend aus Sascha, Chris, Dickler, Lothar, Russe, Rudi und Co gegen das Team B um Pierre, Menges, Alex, Michi, Bodo, Rubsen et al auf der imaginären Anzeigetafel.
Team B zeigte trotz fußballerischer Minderbegabtheit einen großen Kampf und glich nach 6:2 Rückstand noch zum 8:8 aus, ehe Dickler in der vorletzten Minute das 9:8 erzielte. Selbst ein totaler Sturmlauf inklusive Torwart im gegnerischen Strafraum konnte das Spiel nicht mehr zugunsten von Team B drehen.

Tja, und heute schreibe ich diesen Blog aus der Ferne und soeben erreicht mich die Nachricht, dass unser Team heute leider wenig gegen die A-Junioren des SV ausrichten konnte. Wobei es auch unfair ist, gegen uns auf dem großen Feld anzutreten. Wie sollen wir da bitteschön länger als 20 Minuten durchhalten? Beim nächsten Mal kommen wir in Bestbesetzung und dann liebe Freunde der Blasmusik, dann werden die Karten neu gemischt (und eigentlich ist die Hauptsache, dass wir die 3. Halbzeit gewinnen und da kam bislang niemand auch nur ansatzweise an uns ran :) ).

Montag, November 06, 2006

Premiere – Ein Blog vom „Trainer“

Guten Tag liebe Gemeinde,

Hallo Blog – Leser,

der wohl beste Blog Schreiber der Welt, unser Captain aka Rubsen, kann diese Woche leider keinen Blog verfassen, weil er aufgrund seiner Abwesenheit nicht über das Wissen vom letzten Training verfügt. Also versuche ich (der Trainer), diese Woche mal den Blog zu schreiben. An dieser Stelle muss ich direkt schon sagen, bitte erwartet nicht eine solch stilvolle Aneinanderreihung von Buchstaben und Worten wie bei unserem Ruben. Ich habe halt kein Abitur ;-)

Treffen um 16:00 Uhr am Stadion. Eingetroffen pünktlich wie die Maurer: Bolzkönig Rocke, Tormann Sascha und meine Wenigkeit. Die anwesenden Personen machten nicht wirklich den Eindruck, als ob sie überhaupt in der Lage wären, einen Ball zu treten. Die Geburtstagsparty von Matthias steckte allen noch in den Knochen, naja nur die Harten kommen in den Garten! Kurze Zeit später trudelten dann Maik und Menges ein. Beide hatten eine Fahne wie die gesamte erste Mannschaft nach einem 5:0 Sieg gegen Polch.

Die A-Jugend des SV Ochtendung hatte noch nicht genug von letzter Woche und wollte erneut ein Spiel gegen unser Team. Leider beschränkte sich am heutigen Tage das Team auf ganze fünf Leute. Doch zum Glück kamen nur drei Spieler der A-Jugend, sodass doch ein kleines Spiel möglich war.

Soweit, so gut… Allerdings gab es ein schlüsseltechnisches Problem. Es hatte nämlich niemand einen! Lothar K. war nicht im Lande und auch sonst war niemand in der Lage den Schlüssel für das Stadion zu besorgen. Brauchbare Ideen wie „Drüber klettern“, „Tür aushängen“, „Kassenhäuschen verschieben“, „Zaun aufschneiden“ und weitere kriminelle Vorhaben konnten nicht umgesetzt werden. Uns blieb also keine andere Wahl: Ab auf den Bolzplatz!

Dort angekommen glänzten die Spieler des SC Sprittköpp 06 mit gekonntem Standfußball. Maik hatte am Ende des Spieltages ungefähr 5 Ballkontakte auf seinem Konto. Menges, auch TingelTangelMenges genannt, übte sich in Luftakrobatik und mimte den sterbenden Schwan. Oder vielleicht eher eine ganze Schwanenfamilie. Versuchte Hackentricks und Kopfbälle gingen eher nach hinten los. Auch die taktischen Zeichen die er uns gab, konnte leider keiner verstehen. Wahrscheinlich war er einfach zu betrunken, um alle Körperteile kontrollieren zu können. Sascha und ich liefen ein bisschen auf dem Platz herum und versuchten uns nicht die Beine in diesen metertiefen Schlaglöchern zu brechen. Nachdem wir FÜNF! die drei Spieler der A-Jugend mit unserem Standfußball deklassiert hatten, verloren diese Schnell die Lust und fuhren nachhause. Sorry Jungs, aber wenn wir eins können, dann ist es Standfußball. :)

Nachdem TingelTangelMenges uns gezeigt hatte, dass er von 10 versuchten Standardsituationen keine einzige umsetzen konnte, sondern den Ball lieber direkt 10 Meter über das Tor schoss oder die „Flankenbälle“ direkt im Wald versenkte, haben wir es gut sein gelassen. Nach einem gemeinsamen Bierchen (danke an den Spender Rocke) fuhren also alle gegen 18:00 Uhr wieder nachhause.

Nächste Woche trainieren wir ausgiebig die dritte Halbzeit! Treffen ist an der Bierbude der Ochtendunger Kirmes! Ich denke mal die ersten werden zwischen 14:00 und 15:00 Uhr eintreffen. Also bis an Kirmes….

Ach, eins noch… Wer Rechtschreibfehler, Grammatikfehler oder sonstige Fehler, die ein Text haben kann, findet, der kann mir für jeden Fehler ein Bier am Sonntag ausgeben!

Freitag, November 03, 2006

Premiere! Das erste Spiel

Die Woche ist schon fast vorbei, aber leider blieb vorher keine Zeit, um einen ausführlichen Bericht des vergangenen Sonntag zu verfassen.
Wie die Überschrift bereits vermuten lässt, hatten wir unsere erstes Spiel. Wobei Spiel eigentlich in Anführungszeichen gesetzt werden müsste, aber dazu später mehr.
Nach der Ankunft im Stadion wurde erstmal eine Runde gebolzt und nach ein paar Spielzügen kam Lothar K. auf die Idee, dass wir doch gegen die A-Jugend vom ortsansässigen SV antreten könnten, die ringsum den Platz verteilt waren. Gesagt, getan!
Die Aufstellung unsererseits:
  • Torwart: Sascha (Ersatz: Pierre)
  • Rechtsverteidiger: Rubsen
  • Innenverteidiger: Chris (der Große)
  • Linksverteidiger: Bodo
  • "Sechser": Maik
  • Zentrales Mittelfeld: Chris (nicht der Große)
  • Sturm: Rocke und Dickler
Zu unserem Glück kam hinzu, dass der Gegner einen Spieler weniger aufzubieten hatte.

Das Spiel startete und schnell wurde ersichtlich, dass wir so noch nie zusammen gespielt haben: lautes Gebrülle quer über den Platz, unkoordinierte Aufrückversuche, Missmatches im Mittelfeld, das volle Programm eben...
Die technisch versierten (immer im Gegensatz zu uns gesehen) Gegner machten die ganze Geschichte nicht gerade einfacher. So fiel folgerichtig das 1:0 für die A-Jugend. Bei dieser Gelegenheit kollabierte die Hintermannschaft samt aller zurückgeeilter Offensivkräfte das erste Mal. Und es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir alles andere als gut beim Toreverhindern aussahen...
Nach dieser kalten Dusche fingen wir uns erstaunlich schnell und hatten danach das Spiel nicht nur im Griff, sondern hätten mehr als zwei Tore bis zur Halbzeit schießen müssen. Unglücklicherweise traf auch der Gegner kurz vor der Halbzeit und so ging es mit einem 2:2 in die Kabine, in der Lothar K. dankenswerterweise alkoholische Kaltgetränke bereitgestellt hatte. Danke Lothar und nochmals Alles Gute nachträglich!

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erfolgte eine Umstellung in der Verteidigung: Rubsen rückte in die Mitte und Chris (der Große; wir brauchen unbedingt neue Rufnamen für unsere Namenszwillinge!) deckte von nunan die rechte Seite. Das Spiel wurde nun offener und vor allen Dingen kam es zu deutlich mehr Torraumszenen. Die letzte dieser Szenen konnten wir zum 7:7 Ausgleich nutzen, worauf kurz danach das Spiel auch abgepfiffen wurde.
Kommen wir aber nun zur zwingend notwendigen Manöverkritik:

- Dass es jede Menge Abstimmungsprobleme gab, war zu erwarten, daher nehmen wir diese Problematik momentan als gegeben hin und regen uns gar nicht darüber auf. Das schont Nerven und Stimmbänder ;)
- Nächstes Training bekommt jeder einen Kompass in die Hand gedrückt, der permanent aufs gegnerische Tor ausgerichtet ist. Was wir mal wieder alles verballert haben! Dabei waren einige Aluminiumtreffer, die physikalisch eigentlich gar nicht möglich sein sollten. Fürs nächste Spiel laden wir Stephen Hawking ein, der uns erklärt, warum ein Ball in einem 180-Grad-Winkel (verdammt, wo ist das "Grad" Zeichen auf meiner Tastatur?!) vom Schlappen rutschen kann.
- Das Aufrückverhalten der Abwehr war, dezent gesagt, für den Ar###! Dazu keine wahrnehmbare Antizipation und das Zweikampfverhalten viel zu lasch (wobei dabei zu relativieren bleibt, dass man in einem Trainingskick ja auch nicht unbedingt die Blutgrätsche auspacken muss ;) ).
- Irgendwann müssen wir erkennen, dass der einfache Ball in der Regel auch tatsächlich der erfolgsversprechendere Ball ist. Natürlich sind Abspiele in Doppeldeckung für einen Adrenalinschub beim Angespielten gut, furchtbar erfolgreich sind diese allerdings nicht.
- So ein Fußballplatz ist einige Meter breit. In Überzahl muss viel öfter das Spiel in die Breite gezogen werden. Problematisch ist das natürlich darum, weil wir dann ja auch mehr laufen müssten, daher dürfte diese Taktik in den nächsten Spielen, wenn überhaupt, nur zögerlich umgesetzt werden.
- Persönliche Notiz für Christian M.: wenn dir gesagt wird, dass du "gehen" sollst, bedeutet das keinesfalls, dass man den Ball eine Sekunde später hektisch nach vorne schlagen muss. Wenn du hysterisch angebrüllt wirst doch endlich "das Ding rauszuhauen", dann, ja dann darfst du nach Herzenslust bolzen, aber bitte nicht mehr, wenn der nächste Gegenspieler geschätzte 13 Meter von dir entfernt ist und deine Nebenspieler mutterseelenallein auf dem Platz stehen ;)

Fazit: war 'ne Mordsgaudi, auch wenn bei uns sicherlich nicht alles optimal lief. Gute Ansätze waren zu erkennen, darauf lässt sich aufbauen.
Vielen Dank auch an die Jungs der A-Jugend, die es mit uns ausgehalten haben.

Mittwoch, Oktober 11, 2006

Insert topic here

Deutschland führt gerade 3:0 in Bratislava, da bleibt endlich ein wenig Zeit das vergangene Training zusammenzufassen.
Der letzte Trainingsbericht musste leider entfallen, da aufgrund zu großer zeitiger Distanz zwischen Training und Schreiben des Blogs sämtliche Erinnerungen flöten gegangen sind.
Und aus der Vorwoche gibt es ebenfalls keinen Bericht, da das gesamte Team entweder bei der Eröffnung der neuen Kulturhalle in O. anwesend war, oder direkt nach München zum Oktoberfest gefahren ist.
So traf man sich also um 16 Uhr im heimischen Jakob-Vogt-Stadion und es waren auch tatsächlich alle außer Bodo und Ulf anwesend. Ersterer hatte den samstäglichen Partyabend erst gegen 13 Uhr am Sonntag beendet und war daher nicht in der Lage zu zocken. Ulf war einfach nur krank, wobei einige Stimmen behaupten, dass er in Wirklichkeit ein Grab für seinen geschrotteten SLK ausgehoben habe und nun eine eigene Trauerfeier inszeniere.

Aber kommen wir zum Training.
Der böse Alkohol führte dazu, dass der meistgesprochene Satz in der ersten Halbzeit eine Mischung aus "Ich muss kot***" und "Ich brech' zusammen" war. Rubsen war höchst motiviert, da er versprach, bei einem Tor seine meisterhafte Genesis Interpretation vom Vorabend erneut aufzuführen. Es dauerte nicht lange und er schoss das erste Tor, war aber nach seinem langen Sprint über die Außenseite so erschöpft, dass es als Jubel nur zu einem recht kümmerlichen "Robo Crouch" reichte.
Überhaupt hat Rubsen Spaß am Flanken gefunden: eine seiner Bälle fand in Form von Dicklers Stirn auch fast einen Abnehmer. Wäre sicherlich ein Traumtor geworden...
Weniger spaßig waren die Abwehrleistungen beider Teams. Missmatches wohin das Auge schaut: mal eins gegen zwei oder sogar gegen drei, so sollte es nicht laufen. Dass wieder Chancen en masse vergeben wurden, geschenkt. Denn wenn wir eins gut können, dann wirklich einfache Schüsse recht schwierig aussehen lassen. Das Ergebnis ist dann meist, dass nach 10 Minuten erstmal die Bälle eingesammelt werden müssen, die quer um den Platz verteilt liegen.
Rechtzeitig zur zweiten Halbzeit kam dann auch Maik endlich ins Stadion. Dieser hatte am Abend zuvor mal wieder restlos übertrieben. Tja, das gab dann leider eine Strafkiste für nächste Woche. Ansonsten habe ich vom Spiel fast alles vergessen, insgesamt war es sehr ereignisarm.
Daher kommen wir flugs zum Highlight des Trainings: nach dem Spiel wurden eins gegen eins Situationen geübt. Zweites Pärchen dabei: Chris und Rubsen. Rubsen als Verteidiger dachte, dass er sich einfach mal gar nicht bewegt, wenn Chris angestürmt kommt. Und Chris hatte sich auch eher in den Kopf gesetzt, einfach geradeaus zu rennen, anstatt den Gegner auszuspielen. Wie es kommen musste fanden sich beide auf dem Kunstrasen wieder, da ihre Knie ihre Festigkeit überprüfen mussten. Sah alles wohl recht unelegant aus und führte dazu, dass Rubsen das Training abbrach und Russe (der vorher schon die Segel gestrichen hatte) auf der Bierbank Gesellschaft leistete.
War ja klar, dass wir kein Training ohne irgendwelche Blessuren überstehen können.
Nächstes Training wieder am Sonntag zur gewohnten Zeit am üblichen Ort.

Mittwoch, September 20, 2006

Raindrops falling on my head

Zu Beginn erstmal nen Anschiss!
Wieso zum Geier schreibt denn keiner den Blogeintrag, wenn der Stammautor mal nicht am Training teilnimmt? So geht's ja nunmal nicht. Ich erwarte eine förmliche Entschuldigung in Form von mindestens zwei Freibier bei der nächsten Dorfdisco.

Jetzt aber zum Wesentlichen.
Training am Sonntag im altbekannten Jakob-Vogt-Stadion und der Wettergott meint es nicht gut mit uns. Die zweite Halbzeit findet im Dauerregen statt, was zu einigen recht lustigen Rutscheinlagen führt.
Mit am Start waren neben den üblichen Verdächtigen (außer Rocke, der irgendwo in Bayern einer Coverrockband hinterher reist) auch zwei neue Mitspieler: Christian M. (Kampfname: Kopfballungeheuer) und Friedel D. (leider aufgrund eines demnächst anstehenden Frankreichaufenthalts nur als Gastspieler anwesend). Und die Neuankömmlinge fügten sich gleich super ins Gefüge ein und sorgten für einige Highlights.
Während Konditionswunder Friedel immer wieder für gefährliche Pässe und Torschüsse (nebst Toren) sorgte, lieferte Christian das Highlight des Tages ab: *trommelwirbel* EIN KOPFBALLTOR!
Jaaa, hättet ihr nicht gedacht, dass wir sowas auch können.
Nach einer wunderbar getimten Ecke (in den Tiefen meiner Erinnerung hat Ulf diese geschossen) steigt unser neues Peter Crouch Imitat hoch und nickt lässig an Freund und Feind vorbei ein. Spontane Jubelausbrüche verhindern den Anstoß, aber sowas muss ausgiebig gefeiert werden.
Achja, ganz vergessen habe ich Neuankömmling Kevin, der jetzt auch regelmäßig mitspielt (und die Ausrede mit dem Lernen kannst du direkt knicken, die zählt nicht).

In der ersten Halbzeit war das Spiel für unsere Verhältnisse recht rasant und voller Torszenen. Eine der beiden Innenverteidigungen (Rubsen + Christian) hatte leider nicht ihren besten Tag erwischt und wurde einige Male überspielt. Da hapert es ganz klar noch an der Abstimmung. Überhaupt muss langsam mal klar werden, wer welche Position spielt. Außer Torwart und Abwehr ist noch fast nichts geklärt und einige Spieler findet man mal am eigenen Sechzehner, mal im Mittelkreis rumstehend oder im gegnerischen Strafraum auf Abpraller wartend.
An und für sich ist das ja eine feine Verwirrungstaktik, allerdings fallen wir selbst immer wieder darauf rein. Daher ist das leider nicht sonderlich empfehlenswert.

Ähm ja, sonst noch was?
Rocke darf nächste Woche eine Strafkiste mitbringen (weiß er zwar noch nicht, aber wer lieber Coverrock schaut, als mit uns zu zocken, der muss zahlen). Russe ebenfalls, da er sich mit der fadenscheinigen Begründung er habe Krämpfe im Schienbein (!) schon zur Halbzeit verabschiedete. Und dann muss Kevin ebenfalls ne Kiste springen lassen, da er zwar schon öfters angekündigt hatte, mitzuspielen, aber erst jetzt dabei war. Und dann muss auch noch derjenige eine Kiste mitbringen, der sowieso dran ist (ich weiß nur leider gerade nicht, wer das ist).
Somit hätten wir dann vier Kisten am Start... das könnte ein sehr lustiger Nachmittag werden.
Also: Sonntag im Stadion, stay tuned!

Freitag, September 08, 2006

Mal wieder: Training

Ich weiß, ich bin zu spät. Viel zu spät. Und da meine trifftigen Gründe sowieso als billige Ausreden gewertet werden, lege ich einfach direkt los ;)

So furchtbar viel gibt es zum vergangenen Training nicht zu erzählen, daher starten wir mit einem kleinen Schmankerl aus der großen Weiten Welt des runden Leders.
Wer gerade 22:30 Minuten Zeit hat, dem sei dieser Youtube Link ans Herz gelegt. 50 der schönsten Tore aus den vergangen Jahren lassen einerseits das Herz eines jeden Fans höherschlagen. Andererseits wird einem dadurch auch schmerzhaft vor Augen geführt, was man selber nicht kann. Aber das macht uns ja nichts. Denn ,dass uns fußballerisches Talent nicht in die Wiege gelegt wurde, haben sogar wir mittlerweile erkannt.
In dem Video zu sehen sind neben den üblichen Verdächtigen wie Ronaldo, Maradonna (ja, die lustige kleine Springmaus von der WM Tribüne ist das) und Ronaldinho auch aus heimischen Gefilden bekannte Stars wie JayJay Okocha (gegen den KSC) und Anthony Yeboah (allerdings schon im Trikot von Leeds) zu bestaunen.
Meine Favoriten: Cantona auf 36 (ultracooler Jubel Cantona-Style) und Gianfranco Zola auf 32.

Nun aber zum Training.
Was haben wir gelernt?
  1. Rocke darf man nicht loben (wie im vergangenen Training), denn dann fängt er an, totale Grütze zu spielen und ballert aus sämtlichen Lagen am Tor vorbei.
  2. Rubsen hat jetzt Fußballschuhe (vielen Dank an den Spender Ulf) und davon war er so beflügelt, dass er es direkt allen beweisen wollte und aus unmöglichen Positionen aufs Tor holzte (natürlich ohne Erfolg).
  3. Rubsen ist auch ein mieser Torwart. Nachdem Stammgoalie Sascha nach einer Stunde das Training verlassen musste, durfte Rubsen die ersten 4 Bälle aufs eigene Tor auch direkt aus den Maschen fischen.
  4. Dickler ist von seiner Verletzung genesen und beehrte uns wieder auf dem Feld.
  5. Bodo ist ein Drückberger (blieb wegen der US Open Übertragung daheim) und muss nächstes Training die Strafkiste mitbringen.
  6. Russe hat endlich eine kleine Sporttasche. Allerdings kam er trotzdem wieder mit einer Einkaufstüte zusätzlich ins Stadion. Also kräftig weiterspenden!
  7. Maik, Pierre und Chrissi waren auch da und spielten natürlich gewohnt souverän, blieben aber ohne besondere Aktion.
Sonst noch was? Achja, wir haben einen Gegner gefunden (der weiß nur noch nichts davon): wir fordern San Marino!
Das hat für uns nur Vorteile: a) werden sie kaum darauf eingehen und b), können wir nur gewinnen, da eine Niederlage gegen ein Nationalteam immer noch verdammt cool beim Bräute anmachen kommt.

Nächstes Training: natürlich wieder am Sonntag, Bodo besorgt Bier.

Dienstag, August 29, 2006

Spendenaufruf

Bevor wir zum wöchentlichen Trainingsbericht kommen, ein Appell an die soziale Ader in Euch:

Spendet für C.S.!


Der arme Junge ist total abgebrannt und kam mit einem fremden Trikot und ohne Tasche (dafür mit zwei weniger eleganten Einkaufstüten ) zum Training. Wir finden: das muss doch nicht sein, und daher appellieren wir an die gute Seele in Euch. Was auch immer ihr entbehren könnt (Unterhemden, Socken, Nahrungsergänzungsmittel, ein paar Cent, etc. pp.), bitte spendet es. Ihr könnt eure Gaben vertrauensvoll in der Telefonzelle (die benutzt sowieso niemand) am Dorfplatz in O. abliefern, denn hier kommt der Hilfsbedürftige auf seiner täglichen Pfandflaschensammlungstour vorbei.


Jetzt aber genug auf die Tränendrüse gedrückt, kommen wir zum Wesentlichen.
Wind und Wetter (fiese Schauer gepaart mit polaren Sturmböen) konnten uns nicht daran hindern, auch diesen Sonntag wieder den Kunstrasenplatz im Jakob-Vogt-Stadion zu beackern. Dickler konnte zwar auf Grund seiner vor zwei Wochen erlittenen Leistenexplosion nicht am Spiel teilnehmen, gab aber als Schiedsrichter (mit stilechter Pfeife) sein Bestes. Ulf war auch noch nicht wieder ganz auf dem Dampfer und zog es vor, die zweite Trainingshälfte im Tor zu verbringen. Rubsen tat es ihm gleich, allerdings erst nachdem er seine vollmundigen Ankündigungen vom Abend davor ("Einen mach ich links, einen rechts und den dritten, den lupf ich dir in die Kiste!") zumindest teilweise umsetzte: ein Lupfer fand doch tatsächlich den Weg ins Tor, was selbstverständlich mit ausgelassenem Jubel gewürdigt wurde. Rocke vergnügte sich in der Zwischenzeit mit dem Versuch, der erste Spieler zu sein, der ein Loch in das Tornetz schießen kann. Was ein Glück, dass er bei uns spielt und mit seinen Schüssen im richtigen Spiel dann gegnerische Törhüter in eine erdnahe Umlaufbahn befördert.
Eine Premiere gibt es auch noch zu vermelden: Sascha hatte irgendwann die Schnauze voll, sämtliche Schüsse (außer von Rocke...) gekonnt über die Latte zu lenken und gab sein Debüt als Feldspieler. Achja, und bevor ich es vergesse, sogar Bodo trug sich erstmals in die Torschützenliste ein. Seinem satten Schuss in den rechten Winkel aus 3 Metern Entfernung konnte weder Freund noch Feind etwas entgegen setzen.
Und natürlich gab es auch noch den obligatorischen Ausfall des Tages: Chris' Oberschenkel machte Bekanntschaft mit Maiks Kniescheibe, worauf der Oberschenkel den Dienst quittierte und nur noch durch recht ungewöhnliche Zuckungen darauf aufmerksam machte, dass er noch halbwegs gebrauchstüchtig war. Ansonsten blieb Maik im ganzen Spielverlauf recht blass; das muss besser werden!

Die Strafbierkiste, die Chris mitbringen musste, war am Ende des Tages leer, der Wind frischte wieder auf und so zogen die Helden des Rasens gegen 19 Uhr mit dem guten Gefühl endlich soetwas wie Fußball gespielt zu haben, von dannen.




Donnerstag, August 24, 2006

Abstieg

Jaja, ich weiß, ich bin wieder ein paar Tage zu spät... aber ich musste am Montag nach Karlsruhe, um meinen FCK zu sehen (danke, ich kenne das Ergebnis), am Dienstag war ich immer noch sauer (ihr wisst schon, Karlsruhe...), am Mittwoch habe ich mich geärgert, dass mich niemand mehr bedauert (Karlsruhe...) und heute fiel mir keine Ausrede mehr ein. Daher: voilà, der nächste Blogeintrag!

Wenig los auf dem Gelände der Goloring-Arena gegen 16 Uhr. Drei Personen, eine davon ziemlich amüsiert unterwegs (dazu später mehr), stehen auf der Haupttribüne (aufgeschüttete Erde) rum und warten. Nach und nach tröpfeln tatsächlich die meisten ein: Rocke, Maik, Rubsen (waren von Anfang an am Start), Ulf, Russe (nach einem anstrengenden Einsatz als Linienrichter beim Spiel der 2. Mannschaft des SVO), Pierre (im kompletten FC Köln Outfit und hocherfreut über die 5:0 Führung des FC) und Bodo lungern mehr oder weniger motiviert am Platzrand rum. Nach dem erfolglosen Versuch Torwart Sascha und Dribbelmaschine Chris aus ihrem Delirium mittels Handy zu erwecken, entschied man sich zum lockeren Aufwärmprogramm. Dies verzögerte sich ein wenig, da Maik (geschätzte Fahne bis München-Ost) vor lauter Restalkohol so lustig drauf war, dass er eher an Alfred J. Kwak erinnerte, denn an einen halbwegs fähigen Fußballer. Ungenannte Zeugen schwören bis heute, ein leises "Warum bin ich so fröhlich, so fröhlich, so fröhlich..." gehört zu haben.
Naja, wie dem auch sei, konnten wir irgendwann mit einem lockeren Warmup beginnen und... zack! Ulf greift sich an den Oberschenkel und scheidet aus. Diagnose: keine Ahnung, aber bestimmt unmenschliche Schmerzen!
Mittlerweile füht sich der Rest der Truppe wie in einem schlechten Horrofilm im Stile von "Ich weiß, was du letzten Sommer...". Einziger Unterschied: bei uns werden die einzelnen Personen nicht mit Waffengewalt aus dem Spiel genommen, wir schaffen das ganz allein. Nach dem Ausscheiden Dicklers' in der vergangen Trainingseinheit, ist diesmal also Ulf das Opfer. Mehrfache Wiederbelebungsversuche des Beins scheiterten und so war Ulf schon gegen 17 Uhr wieder daheim.
Der Rest vergnügte sich mit Schusstraining und Direktabnahmen. Leider war das nicht so einfach, denn auf dem Acker, den wir Platz schimpfen, war ein Auflegen des Balles in etwa so erfolgsversprechend wie Lotto. Von 10 Versuchen wurden in etwa 5 mit dem Knie oder Schienbein geschossen, die restlichen Versuche segelten irgendwo in die Valla Pampa.
Einzige festzuhaltende Beobachtung: Rocke brauch einen Waffenschein für seinen Schuss!
Ansonsten erwähnenswert: Sascha trudelte gegen 17 Uhr sichtlich gezeichnet auf dem Trainingsgelände ein, Rubsen kann keine Bälle mit der Brust annehmen und Russe ist ein Kopfballgott (wirklich, ohne Scheiss jetzt...).
Gegen 18 Uhr war alles beendet und man trollte sich auf die heimische Couch.
Ein Dank geht an unseren Ersatzspieler Besenmann. Dieser traf zwar keinen Ball (wie auch mit 1,7 Promille?), zeigte aber vollen Einsatz (super Wortspiel, oder?).

Nächstes Training: Sonntag, 16 Uhr, Ort noch offen, allerdings wird das Bier von Chris gesponsort, da er als einziger gefehlt hat. Strafbier quasi, Prost!

Dienstag, August 15, 2006

Premiere...

...im Jakob-Vogt-Stadion: pünktlich zum ersten BuLi Spieltag durften auch wir den heiligen Rasen (der in Wirklichkeit Kunstrasen ist) des Stadions umpflügen. Und dabei waren wir recht erfolgreich. Gepflegte Rutscheinlagen über den mit Sand versetzten Kunstrasen führten zur Erheiterung der Einen und zu fiesen Schürfwunden bei den Anderen.
Als Highlight spielten Ulf und Rubsen das WM Viertefelfinale 1998 Deutschland - Kroatien nach: Ulf gab dabei den Christian Wörns und Rubsen (stilecht im Kroatien Trikot) war das Opfer eines harten (in diesem Fall aber absolut fairen) Einsteigens und begutachtete die nächste Minute intensiv den Boden des Platzes. Aber schaut euch das Video der Aktion einfach selbst an (hier sollte ein Link zum Video stehen, allerdings ist das Video noch auf irgendeiner Kamera, die wir momentan leider nicht finden).

Im Übrigen müssen wir uns dafür entschuldigen, den Anstieg der Krankenkassenbeiträge verschuldet zu haben. Denn nicht nur die beiden oben genannten Akteure waren am Abend kaum noch in der Lage, sich schmerzfrei fortzubewegen, sondern auch Dickler (brauch wahrscheinlich ein neues künstliches Hüftgelenk) und Chrissi (all around-Schmerz) reihten sich in die Riege der Gehgeschädigten ein.
Aber wenigstens ist während des Spiels niemand auf den Ball getreten, wir machen also tatsächlich Fortschritte.
Was uns sonst noch im Spiel auffiel:
  • die allgemeine Laufbereitschaft war erstaunlich hoch (könnte daran liegen, dass man keine Angst mehr vor Scherben und Schlaglöchern auf dem Platz haben musste)
  • das Stellungsspiel war schon fast als "ausreichend" zu bezeichnen
  • die Standards sind leider immer noch unter aller Kanone (Auch wenn Russe hartnäckig darauf bestand, dass seine Ecken gut gewesen seien. Immerhin kamen sie bis in den 16er...)
  • wir drehen demnächst (wenn es mit der Fußballkarriere doch nicht klappen sollte) den Film "1001 Möglichkeiten kläglich vor dem Tor zu scheitern"
Im abschließenden Elfmeter- und Torschusstraining waren wir froh, auf zehn Bälle zurückgreifen zu können, da im Regelfall acht der Bälle in Hecken, auf der Laufbahn oder dem Rasen hinter dem Tor herumrollten. Ab und an trafen wir dann doch tatsächlich das Tor (alle, außer Mike...), was Saschi (im frisch beflockten Torwart Trikot) dazu veranlasste, nach 15 Minuten den Dienst auf Grund von totaler Erschöpfung zu quittieren.

Fazit: die anwesenden sieben (7!!!!!!) Zuschauer waren begeistert. Hochklassiges Entertainment und mittendrin sogar ein wenig Fußballkunst. Zudem gab es soviel Bier wie noch nie (2,5 Kästen). Die kleineren (naja, eher riesigen) Schwierigkeiten in Sachen Abschluss, Kondition und Stellungsspiel sollten wir mit kontinuierlichem Training in ca. sechs Monaten abstellen (okay, verringern) können.
Nächstes Training: Sonntag, 16 Uhr, diesmal wieder in der Goloring-Arena.

Montag, August 14, 2006

Verzögerung

Leider verzögert sich der nächste Blogeintrag auf Grund von unmenschlichen Schmerzen in Folge einer Blutgrätsche und einem defekten Laptop auf morgen oder übermorgen (also quasi Dienstag oder Mittwoch).
Allerdings wird's diesmal richtig interaktiv: es gibt nämlich ein Video der Grätsche und das wollen wir wirklich niemand vorenthalten.
Mitleidsbekundungen und Kondolenzschreiben bitte in die Kommentare.

Freitag, August 11, 2006

Es geht wieder los

Falls es irgendwer noch nicht mitbekommen haben sollte: die Bundesligen starten heute in die neue Saison.
Und was kann es besseres geben als einen Saisonauftakt mit einem absoluten Knüller: Kaiserslautern empfängt um 18 Uhr den Aufsteiger Rot Weiss Essen! Da mir in meiner bisherigen Karriere als FCK Fan auch gar nichts erspart geblieben ist, werde ich natürlich auch heute vor Ort sein um die zweite Saison des FCK im Unterhaus zu verfolgen.
Meine Vorbereitung war ähnlich gut wie die meines Teams: ich kann die Namen aller Neuzugänge unfallfrei buchstabieren (Bsp.: R-i-i-h-i-l-a-h-t-i), ich habe meine sanfte Tenorstimme perfekt auf eine 90 Minuten Stadiongröhlerei getrimmt und ich kenne sogar den einen oder anderen Spieler von RWE (was allerdings nicht so schwierig ist, da jeder Lauternfan noch Dimitrios "Ich-bekomme-sogar-Rot-wenn-ich-nur-rumstehe" Grammozis in Erinnerung hat).
Highlights der ersten Spiele in Liga 2 gibt es ab 22:30 in Hattrick auf DSF.

Der Vollständigkeit halber sollte noch erwähnt werden, dass um 20:15 eine weitere Übertragung auf dem Plan steht, die aber nur für absolute Fußballfreaks interessant sein sollte: live aus der Arroganz... ähm Allianz Arena überträgt die ARD das Spiel Bayern - BVB.
Mal wieder eine absolute Verschwendung von GEZ Gebühren. Wer schaut sich so nen Grottenkick zwischen einer Mannschaft mit miesem Mittelfeld (Hallo, Bodo!) und auf der anderen Seite einem Team mit fiesen Trikots überhaupt an? Ach, und überhaupt ist 1. Liga sowieso stinklangweilig und uninteressant. An Liga 2 mit Hochkarätern wie Aue, Paderborn, Burghausen und Koblenz reicht niemand ran...

Bevor ich es wieder vergesse: Sonntag, 16 Uhr, Goloring-Arena, Training, also antanzen!
Und: der Mann heißt Valderama ;)

Auf ne schöne Saison!

Montag, August 07, 2006

Sonntägliches Training die Zweite

Als ambitionierte Hobbykicker waren wir natürlich auch gestern wieder auf dem Gelände der Goloring-Arena anzutreffen um unseren natürlichen Feind, den Ball, zu malträtieren.
Als durchaus hinterhältig bekannt, wartete er pünktlich zum Trainingsbeginn um 16 Uhr in dreifacher Ausfertigung auf uns. Eine enorme Steigerung im Vergleich zur letzten Woche, so dass wir tatsächlich ohne Verzögerung loslegen konnten.
Schnell zeigte sich jedoch, dass wir uns mal wieder maßlos überschätzt hatten: durchgeschwitzt und keuchend beschränkten wir uns beim ersten Gekicke nach 15 Minuten darauf, den Ball und nicht den eigenen Mitspieler laufen zu lassen. Standfußball für Fortgeschrittene!
Nachdem die ersten Biere des vergangenen Abends ausgeschwitzt waren, wurde es dann aber gewohnt hochklassig: Chrissi tritt auf links an, umspielt Freund und Feind um dann freistehend vor dem Tor im vollen Lauf auf den Ball zu treten und sich elegant, nach einer Flugeinlage die Mike Powell vor Neid hätte erblassen lassen , mit dem Ellenbogen auf dem steinharten Boden abzufangen. Das Ergebnis sieht man hier:


Rubsen beschränkte sich in den folgenden 5 Minuten darauf, Dickler mit zwei Flankenversuchen abzuschießen. Allerdings hatte dieser das auch nicht anders verdient, trat er doch tatsächlich mit Schienbeinschonern an, alte Heulsuse!
Nach der ersten Pause nach geschätzten 20 Minuten gings ans Standardtraining. Nach längerem Rumgezicke, mussten Rocke, Maik und Rubsen in die Mauer und alle anderen durften mal draufhalten. Eins ist sicher: hochspringen wird in unseren Mauern niemand, da jeder so schnell wie möglich versuchen wird, die bekannte Schildkrötenhaltung (geduckt und vom Ball abgewandt) einzunehmen. Die Angst vorm Ball ist hier deutlich zu erkennen:

Nach 10 Minuten war klar, wir brauchen eine neue Mauer. Und diese wurde auch flugs in Form einer großen Kabelrolle (wer den korrekten Ausdruck dafür kennt, der melde sich bitte) mit einem oben drauf gesetzen Campingstuhl gefunden. Ob der Antrag als offizielles Mitglied der Mannschaft beim DFB durchgeht, steht noch in den Sternen. Allerdings haben wir ein ziemlich gutes Argument auf unserer Seite: die Rolle ist genauso beweglich wie Bodo beim vergangenen Training (allerdings musste die Rolle auch nicht annähernd so viele Giftstoffe wie der Tagesvollste des Samstagabend ausschwitzen...).

Trainingsende war gegen 18 Uhr 30, aber vorher durfte natürlich nochmal vernünftig beim 4 gegen 4 gekickt werden. Das Endergebnis lag irgendwo im zweistelligen Bereich, aber auch diese Torflut konnte die anwesenden 5 Zuschauer (die in Form von T.B. aus O. größtenteils durch unqualifizierte Kommentare auffielen) nicht von den Sitzen reißen. Auch die Jungs und Mädels auf dem angrenzenden Parkplatz feierten lieber die Nature One After Show Party (geschätzte 120 Bassschläge pro Sekunde wummerten aus dem Kofferraum eines Golfs), als sich uns Filigrantechnikern zu widmen.
Fazit: konditionelle Mängel noch lange nicht behoben, die Zielgenauigkeit lässt zu wünschen übrig, aber der Einsatz stimmt!

Dienstag, August 01, 2006

1. Training

Soderle, eine Woche vor dem offiziellen Saisonbeginn haben wir uns dann auch mal dazu bewegt, halbwegs ernsthaft zu trainieren.
Dass es noch etwas an der Abstimmung hapert, kann der geneigte Leser im folgenden Bericht nachvollziehen.

Sonntag, 30. Juli, kurz vor 16 Uhr:
Rubsen steht alleine auf dem Parkplatz des Trainingsgeländes "Goloring Arena". Nach ner Kippe und 3 vergeblichen Anrufen, erbarmt sich Saschi und geht an sein Handy. Sinngemäßes Zitat: "Öhm, also irgendwie sind die anderen alle platt und wollen nicht, aber komm doch auf ein Bierchen vorbei."
Der Satz war noch nicht ausgesprochen und schon fällt Rubsen bei Saschi in die Bude und schnappt sich das einzig verbliebene kalte Bit im Kühlschrank.

16:23 Uhr
Nach der Fesstellung, dass Chrissis (Cheforganisator) Handy ausgeschaltet ist, ein überraschender Anruf von Halbholländer Ulf. Sinngemäßes Zitat: "Ey, wo seidn ihr? Mir stehn hier uffm Platz und kein (/$§&§( da!"
Na gut, das Bier schnell weggepumpt und die 600 Meter Luftlinie im Kriechgang zur Arena absolviert (der riesen Trecker vor uns nahm uns den gesamten Schwung).

16:26 Uhr
Anwesende Personen: Ulf, Russe, Bodo, Dickler, Saschi, Rubsen.

16:35 Uhr
Während sich die bislang Anwesenden die Zeit mit Trockenübungen vertreiben, gibt es auch schon die ersten Ausfallerscheinungen: Rubsen, die alte Mimose, heult über eine schmerzende Leiste, die er sich beim Schießen ohne Ball zugegzogen hat.
Chrissi trudelt ein.

16:36 Uhr
Große Probleme schon vor dem Start.
1. kein Ball!
2. keine Kaltgetränke!
Aufgeregtes Diskutieren folgt.

16:40 Uhr
Die Alternative "Aral Tanke" zur Beschaffung von Kaltgetränken wird verworfen.
Zum Thema Ballbeschaffung gibt es noch gar keine Fortschritte.
Maik ist jetzt auch anwesend.

16:44 Uhr
Task Force "Ball" kommt zu dem Ergebnis: wir brauchen einen aufgepumpten Ball.
Task Force"Kaltgetränke" ist da schon weiter und begibt sich auf den Weg um Abhilfe zu schaffen.

16:50 Uhr
Task Force "Kaltgetränke" hat ein Bit Fässchen nebst Plastikbechern organisiert.
Task Force "Ball" fährt durchs Dorf und schnorrt nach Bällen.

16:57 Uhr
Erste Runde Bitburger abgeschlossen. Der Ball trudelt ein.

17:00 Uhr
Eine Stunde nach Trainingsbeginn rollt der Ball endlich. Das Publikum (6jähriges Mädchen auf Fahrrad mit Stützrädchen freut sich ein Loch in den Bauch)

17:03 Uhr
Warmachen abgeschlossen. Mannschaften werden gebildet
Team 1: Rubsen, Ulf, Russe, Chrissi
Team 2: Dickler, Sascha, Maik, Bodo
Anpfiff!

Highlights des Spiels in chronologischer Reihenfolge:
- Rubsen heult mal wieder während der ersten Minute über Schmerzen im ganzen Körper, dabei steht er im Tor.
- Saschi "The Wall" hält alle Schüsse von Russe.
- Dickler spielt die Hintermannschaft von Team 1 schwindelig, scheitert aber vorerst noch am erstaunlich gut aufgelegten Rubsen.
- Dickler versenkt einen Flachschuss per Außenrist, Rubsen reagiert erst, als der Ball schon wieder zum Abstoß vor ihm liegt.
- Russe scheitert mal wieder an Saschi. Erste Zweifel kommen auf, ob er überhaupt das Tor treffen kann.
- Russe versemmelt vor dem leeren Tor, Zweifel bestätigt.
- Sololauf von Ulf über rechts, Saschi erstmals ohne Chance.
- Bodo beginnt seinen Kampf gegen die Pferdebremsen und läuft dabei im Kreis.
- Maik bolzt einen Ball unhaltbar in den Winkel.
- Chrissi lässt sich nicht lumpen und vollendet gekonnt ins linke untere Eck.
- Russe trifft... das Bierfass. STRAFBIER!
- Rubsen tauscht mit Ulf. Phantastischer Sololauf über links, verstolpert aber und klärt ins eigene Toraus (!!).
- Bier- und Kippenpause.
- weitere Tore durch Chrissi, Ulf und (hört, hört) Russe.
- auf der Gegenseite Tore durch Maik und Dickler, niemand weiß mehr wieviel es steht.
- doppelte Glanzparade von Rubsen, der dritte Schuss geht trotzdem rein. Rubsen entscheidet sich aus Protest gar nichts mehr zu halten.
- Dickler läuft allein aufs Tor zu und tritt auf den Ball.
- Bodo greift aktiv ins Spiel ein und beginnt alles umzugrätschen, was läuft.
- wieder Bierpause.

So ging es dann noch ca. eine halbe Stunde weiter. Wer gewonnen hat, konnte nicht mehr geklärt werden. Man einigt sich auf Unentschieden und trinkt erstmal noch ein Bier.
Abschließend eine Runde Flanken- und Kopfballtraining.
Überzeugend dabei: Ulf, Maik und Chrissi.
Unterirdisch: Rubsen (taktisch clever ohne Brille unterwegs und daher fast blind), Bodo (der lief immer noch im Kreis).

Gegen 20 Uhr löste sich die Runde nach einem erfolgreichen Nachmittag auf und begab sich auf den Weg nach hause.

Injury Report:
Rubsen ohne größere Blessuren (trotzdem am rumheulen), Russe kann nicht mehr laufen, Ulf ebenfalls (schiebt aber alles auf zwei fehlende Stollen), Bodo total von Pferdebremsen zerstochen (+Schleudertrauma), Maik mit hochrotem Kopf aber ansonsten in guter Verfassung, Saschi total durchnässt, Dickler und Chrissi ohne äußerliche Verletzungen.

Fazit: Start mit Tücken, Spiel mit einigen Highlights und katastrophalen Einlagen, Bierfass erfolgreich geleert. So kann es weitergehen.

Once upon a time in the West...

Zur Vorgeschichte von Team-Torkel einfach dem Link auf die Hauptseite folgen. Hier sollen keine großen Ausführungen mehr dazu folgen, denn wir wissen doch alle: entscheidend is aufm Platz!

Allerdings...Stopp! Vielleicht sollten wir euch doch kurz mitteilen was wir tun, wer alles mitkickt und wo wir das tun.

Was?
Hobbymäßiges Rumgebolze als offiziell vom DFB anerkannte Thekenmannschaft. Im Vordergrund steht der Spaß. Deswegen bereiten wir uns auch nicht so ganz gewissenhaft auf unsere Spiele vor. Ohne genügend Kaltgetränke wird der Platz nicht betreten.

Wo?
Thekenmannschaftliga, Jakob-Vogt-Stadion O. an der N., Kunstrasen, Maße kennen wir nicht (aber für unsere Kondition definitiv überdimensioniert)

Wer?

  • Saschi (Fliegenfänger, spezielle Fähigkeit: Trikots durchschwitzen in 5 Minuten, im Verhältnis zur Größe unglaubliche Reflexe)
  • Chrissi (Mittelfeldregisseur, Fähigkeiten: Ronaldinho aufm Bierdeckel ausspielen)
  • Rocke (Stratege, Fähigkeit: einmal quer übern Platz bolzen)
  • Maik (Abwerbollwerk, Fähigkeit: im Bayerntrikot aufm Platz chillen)
  • Ulf (Allroundwaffe, Fähigkeit: Kopfballungeheuer)
  • Russe (Flügel, Fähigkeit: Marco Materrazzi imitieren)
  • Rubsen (6er oder irgendwo in der Abwehr, Fähigkeit: theoretische Kenntnisse absolut mangelhaft aufm Platz umsetzen)
  • Bodo (ganz weit hinten, Fähigkeit: im Kreis laufen)
  • Dickler (Sturm, Fähigkeit: Außenristflachschuss)
  • Mäßyou (weiß keiner, Fähigkeit: weiß leider auch niemand so genau)
  • Kevin (noch nicht entschieden, Fähigkeit: muss sich noch herausstellen)
  • Pierre (wo Not am Mann ist, Fähigkeit: Ball dreimal hochhalten und bis zur ISS bolzen)

Vorgeschichte

Guden und Hallo zum ultimativen, nie zuvor gesehenen und unerreichten Team-Torkel Fußball Blog.
Hier präsentieren wir euch unsere erste Saison als offizielle Thekenmannschaft.
Was dürft ihr erwarten? Oho, einiges!
Features: - Gekicke auf ziemlich durchschnittlichem Niveau mit plötzlichen Geistesblitzen
- Anekdoten vom und rund um den Bolzplatz der schönen Gemeinde O. an der N.

Worum es genau geht, erfahrt ihr im nächsten Eintrag.