Dienstag, August 15, 2006

Premiere...

...im Jakob-Vogt-Stadion: pünktlich zum ersten BuLi Spieltag durften auch wir den heiligen Rasen (der in Wirklichkeit Kunstrasen ist) des Stadions umpflügen. Und dabei waren wir recht erfolgreich. Gepflegte Rutscheinlagen über den mit Sand versetzten Kunstrasen führten zur Erheiterung der Einen und zu fiesen Schürfwunden bei den Anderen.
Als Highlight spielten Ulf und Rubsen das WM Viertefelfinale 1998 Deutschland - Kroatien nach: Ulf gab dabei den Christian Wörns und Rubsen (stilecht im Kroatien Trikot) war das Opfer eines harten (in diesem Fall aber absolut fairen) Einsteigens und begutachtete die nächste Minute intensiv den Boden des Platzes. Aber schaut euch das Video der Aktion einfach selbst an (hier sollte ein Link zum Video stehen, allerdings ist das Video noch auf irgendeiner Kamera, die wir momentan leider nicht finden).

Im Übrigen müssen wir uns dafür entschuldigen, den Anstieg der Krankenkassenbeiträge verschuldet zu haben. Denn nicht nur die beiden oben genannten Akteure waren am Abend kaum noch in der Lage, sich schmerzfrei fortzubewegen, sondern auch Dickler (brauch wahrscheinlich ein neues künstliches Hüftgelenk) und Chrissi (all around-Schmerz) reihten sich in die Riege der Gehgeschädigten ein.
Aber wenigstens ist während des Spiels niemand auf den Ball getreten, wir machen also tatsächlich Fortschritte.
Was uns sonst noch im Spiel auffiel:
  • die allgemeine Laufbereitschaft war erstaunlich hoch (könnte daran liegen, dass man keine Angst mehr vor Scherben und Schlaglöchern auf dem Platz haben musste)
  • das Stellungsspiel war schon fast als "ausreichend" zu bezeichnen
  • die Standards sind leider immer noch unter aller Kanone (Auch wenn Russe hartnäckig darauf bestand, dass seine Ecken gut gewesen seien. Immerhin kamen sie bis in den 16er...)
  • wir drehen demnächst (wenn es mit der Fußballkarriere doch nicht klappen sollte) den Film "1001 Möglichkeiten kläglich vor dem Tor zu scheitern"
Im abschließenden Elfmeter- und Torschusstraining waren wir froh, auf zehn Bälle zurückgreifen zu können, da im Regelfall acht der Bälle in Hecken, auf der Laufbahn oder dem Rasen hinter dem Tor herumrollten. Ab und an trafen wir dann doch tatsächlich das Tor (alle, außer Mike...), was Saschi (im frisch beflockten Torwart Trikot) dazu veranlasste, nach 15 Minuten den Dienst auf Grund von totaler Erschöpfung zu quittieren.

Fazit: die anwesenden sieben (7!!!!!!) Zuschauer waren begeistert. Hochklassiges Entertainment und mittendrin sogar ein wenig Fußballkunst. Zudem gab es soviel Bier wie noch nie (2,5 Kästen). Die kleineren (naja, eher riesigen) Schwierigkeiten in Sachen Abschluss, Kondition und Stellungsspiel sollten wir mit kontinuierlichem Training in ca. sechs Monaten abstellen (okay, verringern) können.
Nächstes Training: Sonntag, 16 Uhr, diesmal wieder in der Goloring-Arena.