Mittwoch, Oktober 11, 2006

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Deutschland führt gerade 3:0 in Bratislava, da bleibt endlich ein wenig Zeit das vergangene Training zusammenzufassen.
Der letzte Trainingsbericht musste leider entfallen, da aufgrund zu großer zeitiger Distanz zwischen Training und Schreiben des Blogs sämtliche Erinnerungen flöten gegangen sind.
Und aus der Vorwoche gibt es ebenfalls keinen Bericht, da das gesamte Team entweder bei der Eröffnung der neuen Kulturhalle in O. anwesend war, oder direkt nach München zum Oktoberfest gefahren ist.
So traf man sich also um 16 Uhr im heimischen Jakob-Vogt-Stadion und es waren auch tatsächlich alle außer Bodo und Ulf anwesend. Ersterer hatte den samstäglichen Partyabend erst gegen 13 Uhr am Sonntag beendet und war daher nicht in der Lage zu zocken. Ulf war einfach nur krank, wobei einige Stimmen behaupten, dass er in Wirklichkeit ein Grab für seinen geschrotteten SLK ausgehoben habe und nun eine eigene Trauerfeier inszeniere.

Aber kommen wir zum Training.
Der böse Alkohol führte dazu, dass der meistgesprochene Satz in der ersten Halbzeit eine Mischung aus "Ich muss kot***" und "Ich brech' zusammen" war. Rubsen war höchst motiviert, da er versprach, bei einem Tor seine meisterhafte Genesis Interpretation vom Vorabend erneut aufzuführen. Es dauerte nicht lange und er schoss das erste Tor, war aber nach seinem langen Sprint über die Außenseite so erschöpft, dass es als Jubel nur zu einem recht kümmerlichen "Robo Crouch" reichte.
Überhaupt hat Rubsen Spaß am Flanken gefunden: eine seiner Bälle fand in Form von Dicklers Stirn auch fast einen Abnehmer. Wäre sicherlich ein Traumtor geworden...
Weniger spaßig waren die Abwehrleistungen beider Teams. Missmatches wohin das Auge schaut: mal eins gegen zwei oder sogar gegen drei, so sollte es nicht laufen. Dass wieder Chancen en masse vergeben wurden, geschenkt. Denn wenn wir eins gut können, dann wirklich einfache Schüsse recht schwierig aussehen lassen. Das Ergebnis ist dann meist, dass nach 10 Minuten erstmal die Bälle eingesammelt werden müssen, die quer um den Platz verteilt liegen.
Rechtzeitig zur zweiten Halbzeit kam dann auch Maik endlich ins Stadion. Dieser hatte am Abend zuvor mal wieder restlos übertrieben. Tja, das gab dann leider eine Strafkiste für nächste Woche. Ansonsten habe ich vom Spiel fast alles vergessen, insgesamt war es sehr ereignisarm.
Daher kommen wir flugs zum Highlight des Trainings: nach dem Spiel wurden eins gegen eins Situationen geübt. Zweites Pärchen dabei: Chris und Rubsen. Rubsen als Verteidiger dachte, dass er sich einfach mal gar nicht bewegt, wenn Chris angestürmt kommt. Und Chris hatte sich auch eher in den Kopf gesetzt, einfach geradeaus zu rennen, anstatt den Gegner auszuspielen. Wie es kommen musste fanden sich beide auf dem Kunstrasen wieder, da ihre Knie ihre Festigkeit überprüfen mussten. Sah alles wohl recht unelegant aus und führte dazu, dass Rubsen das Training abbrach und Russe (der vorher schon die Segel gestrichen hatte) auf der Bierbank Gesellschaft leistete.
War ja klar, dass wir kein Training ohne irgendwelche Blessuren überstehen können.
Nächstes Training wieder am Sonntag zur gewohnten Zeit am üblichen Ort.