Premiere! Das erste Spiel
Die Woche ist schon fast vorbei, aber leider blieb vorher keine Zeit, um einen ausführlichen Bericht des vergangenen Sonntag zu verfassen.
Wie die Überschrift bereits vermuten lässt, hatten wir unsere erstes Spiel. Wobei Spiel eigentlich in Anführungszeichen gesetzt werden müsste, aber dazu später mehr.
Nach der Ankunft im Stadion wurde erstmal eine Runde gebolzt und nach ein paar Spielzügen kam Lothar K. auf die Idee, dass wir doch gegen die A-Jugend vom ortsansässigen SV antreten könnten, die ringsum den Platz verteilt waren. Gesagt, getan!
Die Aufstellung unsererseits:
Das Spiel startete und schnell wurde ersichtlich, dass wir so noch nie zusammen gespielt haben: lautes Gebrülle quer über den Platz, unkoordinierte Aufrückversuche, Missmatches im Mittelfeld, das volle Programm eben...
Die technisch versierten (immer im Gegensatz zu uns gesehen) Gegner machten die ganze Geschichte nicht gerade einfacher. So fiel folgerichtig das 1:0 für die A-Jugend. Bei dieser Gelegenheit kollabierte die Hintermannschaft samt aller zurückgeeilter Offensivkräfte das erste Mal. Und es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir alles andere als gut beim Toreverhindern aussahen...
Nach dieser kalten Dusche fingen wir uns erstaunlich schnell und hatten danach das Spiel nicht nur im Griff, sondern hätten mehr als zwei Tore bis zur Halbzeit schießen müssen. Unglücklicherweise traf auch der Gegner kurz vor der Halbzeit und so ging es mit einem 2:2 in die Kabine, in der Lothar K. dankenswerterweise alkoholische Kaltgetränke bereitgestellt hatte. Danke Lothar und nochmals Alles Gute nachträglich!
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erfolgte eine Umstellung in der Verteidigung: Rubsen rückte in die Mitte und Chris (der Große; wir brauchen unbedingt neue Rufnamen für unsere Namenszwillinge!) deckte von nunan die rechte Seite. Das Spiel wurde nun offener und vor allen Dingen kam es zu deutlich mehr Torraumszenen. Die letzte dieser Szenen konnten wir zum 7:7 Ausgleich nutzen, worauf kurz danach das Spiel auch abgepfiffen wurde.
Kommen wir aber nun zur zwingend notwendigen Manöverkritik:
- Dass es jede Menge Abstimmungsprobleme gab, war zu erwarten, daher nehmen wir diese Problematik momentan als gegeben hin und regen uns gar nicht darüber auf. Das schont Nerven und Stimmbänder ;)
- Nächstes Training bekommt jeder einen Kompass in die Hand gedrückt, der permanent aufs gegnerische Tor ausgerichtet ist. Was wir mal wieder alles verballert haben! Dabei waren einige Aluminiumtreffer, die physikalisch eigentlich gar nicht möglich sein sollten. Fürs nächste Spiel laden wir Stephen Hawking ein, der uns erklärt, warum ein Ball in einem 180-Grad-Winkel (verdammt, wo ist das "Grad" Zeichen auf meiner Tastatur?!) vom Schlappen rutschen kann.
- Das Aufrückverhalten der Abwehr war, dezent gesagt, für den Ar###! Dazu keine wahrnehmbare Antizipation und das Zweikampfverhalten viel zu lasch (wobei dabei zu relativieren bleibt, dass man in einem Trainingskick ja auch nicht unbedingt die Blutgrätsche auspacken muss ;) ).
- Irgendwann müssen wir erkennen, dass der einfache Ball in der Regel auch tatsächlich der erfolgsversprechendere Ball ist. Natürlich sind Abspiele in Doppeldeckung für einen Adrenalinschub beim Angespielten gut, furchtbar erfolgreich sind diese allerdings nicht.
- So ein Fußballplatz ist einige Meter breit. In Überzahl muss viel öfter das Spiel in die Breite gezogen werden. Problematisch ist das natürlich darum, weil wir dann ja auch mehr laufen müssten, daher dürfte diese Taktik in den nächsten Spielen, wenn überhaupt, nur zögerlich umgesetzt werden.
- Persönliche Notiz für Christian M.: wenn dir gesagt wird, dass du "gehen" sollst, bedeutet das keinesfalls, dass man den Ball eine Sekunde später hektisch nach vorne schlagen muss. Wenn du hysterisch angebrüllt wirst doch endlich "das Ding rauszuhauen", dann, ja dann darfst du nach Herzenslust bolzen, aber bitte nicht mehr, wenn der nächste Gegenspieler geschätzte 13 Meter von dir entfernt ist und deine Nebenspieler mutterseelenallein auf dem Platz stehen ;)
Fazit: war 'ne Mordsgaudi, auch wenn bei uns sicherlich nicht alles optimal lief. Gute Ansätze waren zu erkennen, darauf lässt sich aufbauen.
Vielen Dank auch an die Jungs der A-Jugend, die es mit uns ausgehalten haben.
Wie die Überschrift bereits vermuten lässt, hatten wir unsere erstes Spiel. Wobei Spiel eigentlich in Anführungszeichen gesetzt werden müsste, aber dazu später mehr.
Nach der Ankunft im Stadion wurde erstmal eine Runde gebolzt und nach ein paar Spielzügen kam Lothar K. auf die Idee, dass wir doch gegen die A-Jugend vom ortsansässigen SV antreten könnten, die ringsum den Platz verteilt waren. Gesagt, getan!
Die Aufstellung unsererseits:
- Torwart: Sascha (Ersatz: Pierre)
- Rechtsverteidiger: Rubsen
- Innenverteidiger: Chris (der Große)
- Linksverteidiger: Bodo
- "Sechser": Maik
- Zentrales Mittelfeld: Chris (nicht der Große)
- Sturm: Rocke und Dickler
Das Spiel startete und schnell wurde ersichtlich, dass wir so noch nie zusammen gespielt haben: lautes Gebrülle quer über den Platz, unkoordinierte Aufrückversuche, Missmatches im Mittelfeld, das volle Programm eben...
Die technisch versierten (immer im Gegensatz zu uns gesehen) Gegner machten die ganze Geschichte nicht gerade einfacher. So fiel folgerichtig das 1:0 für die A-Jugend. Bei dieser Gelegenheit kollabierte die Hintermannschaft samt aller zurückgeeilter Offensivkräfte das erste Mal. Und es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir alles andere als gut beim Toreverhindern aussahen...
Nach dieser kalten Dusche fingen wir uns erstaunlich schnell und hatten danach das Spiel nicht nur im Griff, sondern hätten mehr als zwei Tore bis zur Halbzeit schießen müssen. Unglücklicherweise traf auch der Gegner kurz vor der Halbzeit und so ging es mit einem 2:2 in die Kabine, in der Lothar K. dankenswerterweise alkoholische Kaltgetränke bereitgestellt hatte. Danke Lothar und nochmals Alles Gute nachträglich!
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erfolgte eine Umstellung in der Verteidigung: Rubsen rückte in die Mitte und Chris (der Große; wir brauchen unbedingt neue Rufnamen für unsere Namenszwillinge!) deckte von nunan die rechte Seite. Das Spiel wurde nun offener und vor allen Dingen kam es zu deutlich mehr Torraumszenen. Die letzte dieser Szenen konnten wir zum 7:7 Ausgleich nutzen, worauf kurz danach das Spiel auch abgepfiffen wurde.
Kommen wir aber nun zur zwingend notwendigen Manöverkritik:
- Dass es jede Menge Abstimmungsprobleme gab, war zu erwarten, daher nehmen wir diese Problematik momentan als gegeben hin und regen uns gar nicht darüber auf. Das schont Nerven und Stimmbänder ;)
- Nächstes Training bekommt jeder einen Kompass in die Hand gedrückt, der permanent aufs gegnerische Tor ausgerichtet ist. Was wir mal wieder alles verballert haben! Dabei waren einige Aluminiumtreffer, die physikalisch eigentlich gar nicht möglich sein sollten. Fürs nächste Spiel laden wir Stephen Hawking ein, der uns erklärt, warum ein Ball in einem 180-Grad-Winkel (verdammt, wo ist das "Grad" Zeichen auf meiner Tastatur?!) vom Schlappen rutschen kann.
- Das Aufrückverhalten der Abwehr war, dezent gesagt, für den Ar###! Dazu keine wahrnehmbare Antizipation und das Zweikampfverhalten viel zu lasch (wobei dabei zu relativieren bleibt, dass man in einem Trainingskick ja auch nicht unbedingt die Blutgrätsche auspacken muss ;) ).
- Irgendwann müssen wir erkennen, dass der einfache Ball in der Regel auch tatsächlich der erfolgsversprechendere Ball ist. Natürlich sind Abspiele in Doppeldeckung für einen Adrenalinschub beim Angespielten gut, furchtbar erfolgreich sind diese allerdings nicht.
- So ein Fußballplatz ist einige Meter breit. In Überzahl muss viel öfter das Spiel in die Breite gezogen werden. Problematisch ist das natürlich darum, weil wir dann ja auch mehr laufen müssten, daher dürfte diese Taktik in den nächsten Spielen, wenn überhaupt, nur zögerlich umgesetzt werden.
- Persönliche Notiz für Christian M.: wenn dir gesagt wird, dass du "gehen" sollst, bedeutet das keinesfalls, dass man den Ball eine Sekunde später hektisch nach vorne schlagen muss. Wenn du hysterisch angebrüllt wirst doch endlich "das Ding rauszuhauen", dann, ja dann darfst du nach Herzenslust bolzen, aber bitte nicht mehr, wenn der nächste Gegenspieler geschätzte 13 Meter von dir entfernt ist und deine Nebenspieler mutterseelenallein auf dem Platz stehen ;)
Fazit: war 'ne Mordsgaudi, auch wenn bei uns sicherlich nicht alles optimal lief. Gute Ansätze waren zu erkennen, darauf lässt sich aufbauen.
Vielen Dank auch an die Jungs der A-Jugend, die es mit uns ausgehalten haben.

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